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Jahrespressekonferenz 2017 - Arbeitserlaubnisse für Asylbewerber

15.12.2017 Arbeitserlaubnisse für Asylbewerber

Landratsamt Erding vollzieht geltendes Recht bei der Gewährung von Arbeitserlaubnissen für Asylbewerber.

Für eine objektive Betrachtung muss klar unterschieden werden zwischen denjenigen, die in unserem Land Schutz vor Verfolgung und Unterdrückung in ihren Heimatländern suchen und diesen auch unter aufopfernder Unterstützung der Helferkreise gewährt bekommen. All jenen, die in erster Linie nach Deutschland kommen wollen, um ein gesichertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, kann dies über das Instrument der legalen Arbeitsmigration ermöglicht werden. Dazu muss im Heimatland bei der deutschen Botschaft ein Visum zur Erwerbstätigkeit beantragt werden.
Für Personen, bei denen keine Flucht- oder Verfolgungsgründe vorliegen, ist dies der richtige Weg, um in Deutschland arbeiten zu können. Die steigenden Fallzahlen zeigen, dass nach eingehender Erläuterung durch die Ausländerbehörde, Beschaffung von Ausweisdokumenten und entsprechender Mitwirkung der Betroffenen durchaus auch für Asylbewerber die Möglichkeit besteht, ein Arbeitsverhältnis aufzunehmen.

In der Regel werden keine
Arbeitserlaubnisse erteilt bei:
• Straftätern
• ungeklärter Identität
• Ablehnung des Asylbewerbers per Bescheid
• geringer Bleibeperspektive/Anerkennungsquote
• fehlender Deutschkenntnissen

Dennoch prüft die staatliche Ausländerbehörde Erding jeden Antrag auf Beschäftigungserlaubnis umfassend und entscheidet unter Berücksichtigung und Bewertung aller Punkte, die für und gegen die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis sprechen. Dies geschieht mit größtmöglichem Arbeitseinsatz aller beteiligten Mitarbeiter. Dabei gelten die ermessenslenkenden Verwaltungsvorschriften des Staatsministeriums des Innern und nicht willkürlich festgesetzte Maßstäbe der Ausländerbehörde am Landratsamt Erding.

Kategorien: Jahrespressekonferenz, Landratsamt Erding, Landkreis