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Fragen und Antworten

FAQ - Fragen und Antworten

4. Wer stellt die Negativbescheinigung aus?

Das zuständige Jugendamt, welches am Wohnsitz der Mutter ist. Der Fachbereich Jugend und Familie des Landratsamtes Erding ist zuständig, wenn die Mutter ihren Wohnsitz im Landkreis Erding hat.

5. Wie lange ist eine Negativbescheinigung gültig?

Die Gültigkeitsdauer ist gesetzlich nicht geregelt, sie ist von der Anerkennung der Stelle abhängig, die die Negativbescheinigung anfordert. Das ist dadurch begründet, dass mit der Negativbescheinigung stets nur der aktuelle Stand des Sorgeregisters amtlich bestätigt wird.

6. Welche Unterlagen werden für die Beantragung der Negativbescheinigung benötigt?

  • Kopie der Geburtsurkunde des Kindes und ggf. ein Nachweis über Änderung des Namens des Kindes (benötigt werden auf jeden Fall der aktuelle Name und der Name des Kindes zum Zeitpunkt der Geburt),
  • ein Antragsvordruck oder ein formloser schriftlicher Antrag der Mutter.

Beim formlosen Antrag ist von der Mutter schriftlich zu bestätigen, dass sie das alleinige Sorgerecht hat und sie mit dem Vater des Kindes weder verheiratet war noch ist.

8. Entstehen für die Negativbescheinigung Kosten oder Gebühren?

Nein, die Negativbescheinigung ist kostenfrei.

Hinweis:

Es kann KEINE Negativbescheinigung ausgestellt werden, wenn

  • Eltern miteinander verheiratet sind oder verheiratet waren (bei Vorliegen Heiratsurkunde bzw. Scheidungsurteil).
  • Eltern bereits eine Sorgeerklärung (per Urkunde) abgegeben haben.
  • ein Gericht eine Entscheidung (Beschluss oder Urteil) über die elterliche Sorge getroffen hat.
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